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Er liebt Stöcke. Er liebt seinen Wald. Er reagiert empfindlich, wenn man da Unordnung macht. Gefühle, die einem dreijährigen Kind nicht fremd sind.
Ein Bub, der in den Wald geht, mit Stöcken Krach macht, sie zerbricht, sie durch die Gegend schmeißt. Der Freude am Lärmen und Zerstören hat. Auch das, einem dreijährigem Kind nicht fremd.
Und schließlich ein Vater, der sein Kind über alles liebt...

Es geht um die Emotionen, die uns täglich überkommen, manchmal sogar überwältigen. Und um die möglichen Konsequenzen.

Diese Geschichte wird erzählt von Ordan und Nardan, einer Krähe und einem Raben, die die Zukunft und Vergangenheit kennen. Sie berichten von einer fremdenWelt, die uns doch sehr bekannt vorkommt.

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Der Waldschrott

Waldschrott CoverWaldschrott Cover

Seite 01

Ein Erster Eindruck

Ich bin Ordan kraaagh
Schon immer war ich da.
Ein Aug' hab ich,
Deiner Zukunft, ich erinner mich.
Meine Last,
Die mich wütend macht
Kraahg

Nardan bin ich krooogh,
All' Gescheh'nes fühl ich roh.
Kein Aug' hab ich mehr.
Es betrübt mich sehr:
Erinner, nein, erfühl mich an jeden,
Der ist und war zugegen.
Nun lass dir sagen was geschah
Ein and'rer Ort, weit weg und doch so nah,
Krooohg

Der Waldschrott, du kennst ihn nicht,
Ein Daimon, Gott, Engel, Wicht,
Was isst er, sagt er, macht er?
Richtig fragen, das ist schwer.
Wie komm'st aus seinem Meer an Grün
Ohne dabei zugrunde zu gehn?
Kroooogh!

Dies ist keine Geschichte mit einer Wende
Dies ist kein Beginn und auch kein Ende
Nur ein winzig Teil
Bieten wir dir feil.
Kraaagh!