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Papyrdrakens Performance Encouragement Group

Tempelhof, Ufafabrik, Studio 1. Trainingszeiten: Sonntags von 14.00-16 Uhr. Jedes zweite Wochenende des Monats ist das Training in der Hoeppnerstraße.

Workshop und Trainingsmethode

"Wer Zaubertricks machen will, soll zuerst präsentieren lernen." Meine ersten Schüler waren junge Frauen, die rot anliefen, wenn ich sie beim Namen nannte. Wie sollte das erst werden, wenn sie sich vor ein kleineres Publikum stellen, um ihre Tricks zu präsentieren?
Viele Menschen haben eine größere Angst davor, vor Fremnden sprechen zu müssen, als zu sterben. Einige Nachforschungen und Gedanken haben mich dazu gebracht, zu glauben, dass es die Angst ist, sich zu blamieren, die uns davon abhält, zu tun, was wir uns wirklich wünschen.
Sei es jemanden sympatischen auf der Straße anzusprechen oder etwas neues auszuprobieren. Kurz gesagt: Viele Menschen sind  Gefangene aus Angst vor den (Ver)Urteilungen Fremder.

Blamiere dich Täglich

"Paco, bei dir hab ich gelernt, mich zu blamieren, ohne mich dafür zu schämen." (Philipp Wahle). Wer aufhört sich zu schämen, der wird frei.
Als ich angefangen habe, zu üben, ging ich in den Park. Man hat geschmunzelt, gelacht, wenn ich mir die Poi auf den Kopf geschlagen habe, oder ich mich vor Schmerz krümmte, weil sie ungewollt in meinen Schoß "pendelten". Man sah mich oft. Man lachte oft. Ein Jahr drauf schmunzelte man viel weniger. Das Jahr darauf gab es Applaus und Gelächter, wenn ich es denn so wollte. Aber vor allem gab es eins: Respekt.
So habe ich im Unterricht immer eine Einheit eingebaut, bei der man sich blamiert. Und da es jeder gemacht hat, lernte man auch, dass es gar nicht so schlimm ist, mal doof da zu stehen. Und je öfter die Übung wiederholt wurde, desto freier wurden die Übenden.

Performing Arts

Poi ist ursprünglich ein Balztanz. Sich zur Schau stellen. Erst nur die Frauen, dann auch die Männer der Maori. Heutzutage trifft man Feuerkünstler häufig auf Mittelaltermärkten und anderen kleineren und größeren Events.